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Exportgeschäfte – eine gute Vorbereitung ist wichtig

Die Aufnahmefähigkeit des amerikanischen Marktes ist nach wie vor unvermindert hoch, so dass die USA auch weiterhin für deutsche Lieferungen attraktiv bleiben dürften.

Hinzu kommen die wachsenden Bemühungen auch kleinerer deutscher Unternehmen, den US-Markt für ihre Produkte und Dienstleistungen zu erschließen. Während die ungebremste Nachfrage nach Kraftfahrzeugen in den USA die Bezüge von Ausrüstungsgütern und Kfz-Teilen aus dem Ausland günstig beeinflussen werden, ist eine größere Ausweitung der US-Lieferungen nach Deutschland wegen der dort nachlassenden Autokonjunktur eher unwahrscheinlich.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Durchführung von Exportgeschäften ist eine intensive Planung und Vorbereitung. Weil bei der Exportfinanzierung noch immer die häufigsten Fehler gemacht werden, sollten sich Unternehmen besonders zu Fragen der finanziellen Abwicklung aber auch zu Rechtsfragen Ihres Geschäftes Informationen einholen.

US-Export-Kontrolle: Risiken und Maßnahmen

Globalisierung macht auch vor „deutschen“ Produkten nicht halt. Vermehrt werden auch Komponenten und Technologien (z.B. Software) von amerikanischen Partnern verwendet. Geschäfte mit solchen Waren, insbesondere Exporte sind aus U.S. Sicht „Re-Exporte“. Bei diesen Geschäften müssen neben den lokalen Regeln (deutsche und EU) auch die entsprechenden amerikanischen Regeln beachtet werden. Die Missachtung der U.S. Re-Export Gesetze kann für ein betroffenes Unternehmen einschneidende Folgen nach sich ziehen. Hierzu gehören insbesondere auch enorme finanzielle Risiken.

Lieferungen von Produkten an Länder unter US-Embargo oder an Geschäftspartner, die auf der US-Sperrliste stehen, führen heute fast zwangsläufig zu kostspieligen Verfahren vor einem US-Gericht. Die kürzlich veröffentlichten geplanten Maßnahmen zur verschärften internationalen Durchsetzung der US-Gesetze geben Anlass, sich intensiver mit den entsprechenden Regeln zu beschäftigen. Betroffen sind sowohl alle Branchen, die technische Produkte und Dienstleistungen anbieten als auch Firmen, die mit US-Waren Handel betreiben.